5 Tipps für gelungene Spielrunden mit Kindern

Ein harmonischer Spielenachmittag ohne Streit und Tränen? Die Leiterin der Brettspielakademie und Familientherapeutin Christina Valentiner-Branth gibt ElternTipps, wie das am besten gelingt.

1. Suchen Sie ein Spiel aus, dass allen Spaß macht und zum Spielniveau Ihrer Kinder passt.

Dabei ist Alter, Spielerfahrung und Geschmack wichtig. Nicht jeder mag z. B. gerne Geschicklichkeitsspiele. Schaffen Sie sich Ihre persönliche Familien-Spielesammlung. Zum Ausprobieren kann man sich auch in öffentlichen Bibliotheken Brettspiele ausleihen.

2. Spielen Sie nicht mit müden oder hungrigen Kindern.

Suchen Sie eine gute Zeit zum Spielen. Vielleicht gibt es einmal die Woche einen Spielenachmittag. Oder Sie bauen kleine Spielerunden in den Alltag ein, wenn das Kind gut ausgeruht ist und Lust dazu hat.

3. Vermeiden Sie Vorwürfe und Ermahnungen.

Wer Angst haben muss, beschämt zu werden, der setzt sich nicht gerne an den Spieletisch. Ermuntern Sie Ihre Kinder, sich auszuprobieren.Wenn es mit dem Verlieren noch nicht gut klappt, kommentieren Sie dies nichtabfällig. Stattdessen lieber das Spiel einpacken, abwartenund trösten. Und später einen neuen Anlauf nehmen.

4. Legen Sie das Handy weg und lassen Sie sich nicht stören.

Spielzeit ist kostbare gemeinsame Zeit. Widmen Sie diese Ihren Kindern zu hundert Prozent! So zahlen Sie auf das familiäre Beziehungskonto ein.

5. Hören Sie auf, wenn es am schönsten ist.

Spielen ist Arbeit fürs Gehirn und deswegen anstrengend. Je jünger das Kind, desto kürzer ist die Konzentrationsspanne. Verzichten Sie auf eine zweite Runde, die in Tränen enden könnte. Gehen Sie lieber nach draußen und machen Sie ein Bewegungsangebot.

 

Diese Tipps stammen von Christina Valentiner-Branth (Leiterin der Brettspielakademie)

Nähere Infos zur Brettspielakademie sind auf www.brettspielakademie.de zu finden.